Mein Arbeitsplatz

Ich wohne an einem wunderbaren kleinen See in Brandenburg. Und ich habe das Glück rausschauen zu können und diesen von meinem Arbeitsplatz aus zu sehen. 

Mein Arbeitsplatz ist sehr chaotisch, unordentlich, voller Tuben, Pinsel, Papierschnipsel und vieles mehr.  Klar versuche ich es, meinen Tisch immer wieder aufzuräumen, aber leider gelingt es mir nie, diesen auch so zu belassen. JedeR, der schon mal kreativ war, weiß: die Materialien haben die Neigung sich zu vermehren und sich dann diffus über die Tischplatte zu verteilen. 

Wie sagte Einstein: "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leere Schreibtisch über den Menschen aus, der ihn benutzt?". Also lieber chaotisch, bunt und fröhlich, als leer und klinisch rein! Ich herrsche also über mein Chaos und fahre relativ gut damit. Nur meine Familie wünscht sich den Küchentisch wieder zurück...

Denn ja, ich arbeite an meinem Küchentisch und habe alle meine Produkte in unterschiedlichen Boxen verstaut, die ich dann zum Malen rausnehme. Wenn Du Dir also nicht sicher bist, ob Du überhaupt genug Platz fürs Art Journaling hast, kann ich Dich beruhigen. 

Beim Art Journaling braucht es ja nicht so viel: der Tisch wird mit Zeitungspapier oder Plastik geschützt, und schon kann es los gehen. Im Art Journaling Club treffen wir uns einmal im Jahr, und dort bekommt jedeR von uns einen Quadratmeter Tischfläche. Damit kommen wir immer ganz gut aus. Das Chaos bricht zu Beginn aus, aber am Ende verschwindet alles wieder in den Kisten und Taschen, die Art Journals werden geschlossen und der Tisch ist wieder so blank wie er vorher war! Probiere es also auch mal aus. Ich habe auch eine Empfehlung für Dich, welche Materialien Du am Anfang benötigst: hier.

Dieser Beitrag ist im Rahmen der #meettheblogger2020 Challenge zum Thema mein Arbeitsplatz entstanden. 

Am See kreativ sein