Moodboard und andere Boards in der Kunst

Ich finde Moodboards, Visionsboards und Masterboards. Diese sind super für meine Mixed-Media-Kunst und für mein Journaling. Aber was sind Moodboards, Visionsboards oder Masterboards?

Moodboard – was ist es und wofür ist es gut?

Moodboard bedeutet Gefühlstafel und ist eine Ansammlung von Bildern auf einem Karton (in der Zwischenzeit auch auf einer virtuellen Tafel). In der Kunst und im Design ist das Ziel, die zu erzeugenden Gefühle und die Ästhetik mit Bildern zu definieren und festzulegen. So wird ein einheitliches und abgestimmtes Endresultat sichergestellt. Dies ist besondere hilfreich, wenn mehrere Personen zusammenarbeiten

Moodboards in der Kunst

Insbesondere bei größeren Projekten muss der Auftraggeber verstehen, worauf er sich einlässt. Neben Skizzen sind Moodboards sehr hilfreich, um Farben, Formen, Materialien aber auch das Zusammenspiel der geplanten Techniken auszutesten.

Moodboards werden auch gerne als Prompts (Anregungen), statt konkrete Themen genutzt. Die Fotos im Moodboard geben Ideen über die mögliche Farbpalette sowie auch über potenzielle Motive.

Visionsboard

Beim Vision Board (Was so viel heißt wie Traumtafel) sollen Wünsche und Ziele aufgeschrieben und visualisiert werden. Dabei werden zwei Ziele verfolgt:

  1. sich klar zu werden, was man im Leben und in nächster Zeit erreichen will und
  2. sich dies stets vor Augen zu halten. 

Dies wird meist Anfang des Jahres erstellt, um während des Jahres aktiv daran zu arbeiten. Mit Bildern und Wörtern (auf einer Tafel aufgehängt) werden diese Träume und Erwartungen festgehalten.

Wie kann ich ein Mood- oder Visionsboard erstellen?

Klassischerweise wird ein Blatt Papier (möglichst groß) benutzt und darauf werden Bilder (aus eigenen Fotos oder aus Magazinen) verteilt. Zuerst werden unterschiedliche Fotos nebeneinandergelegt, bevor diese auf das Blatt Papier geklebt wird.

Online gibt es in der Zwischenzeit eine Vielfalt an Tools und Software (free). Moodboard erstellen online ist heute sehr einfach möglich:

  1. angefangen mit dem Finden von geeigneten Fotos, bis
  2. zum Layouten der Moodboards.

Online-Tools für Moodboards oder Visionsboards

Fotos können Lizenzfrei über Shutterstock, Westend 61, Veer, Thinkstock oder Diomedia gefunden werden (aber Achtung „lizenzfrei“ heißt nicht kostenlos und unbeschränkt nutzbar, erkundige Dich also vorher, wenn Du diese Bilder publizieren willst).

Unterschiedliche Software, Apps und Programme stehen für die Erstellung von Mood Boards mit Templates (Vorlagen) zur Verfügung. Das bekannteste Mood Board Tool ist natürlich Pinterest. Kostenfrei ist auch Canva, mit dem man sehr einfach ein Moodboard erstellen kann. Als Software eignet sich auch Adobe Spark. Projektsoftware kann auch zur Erstellung von Moodboards benutzt werden (z.B. Milanote, auch als App).

Natürlich gibt es auch Apps, die es ermöglich einfach am Handy ein Moodboard mit den selbstgemachten Fotos zu kreieren. Ich benutze zum Beispiel PicCollage. Entweder mit festgelegtem Layout oder als Freiform kannst Du schnell und einfach Moodboards kreieren.

Hast Du nichts Passendes gefunden? Fiverr bietet kostpflichtige, professionelle Unterstützung beim Erstellen von Moodboards.

Worauf sollst Du beim Vision Board achten?

Wichtig ist es, Dich auf wenige Ziele zu fokussieren. Das Visionsboard sollte nicht überladen sein, damit es seine Wirkung erreicht: Dich regelmäßig an Deine Ziele erinnern. Neben den Bildern spielen hier aber Wörter und Sprüche auch eine wichtige Rolle. Um anzufangen suchst Du aussagekräftige Bilder für Deine Träume und versuchst diese mit wenigen Worten auszudrücken. Auch wenn Du alles online erstellen kannst, ausgedruckt und aufgehängt macht ein Visionsboard am meisten Sinn.

Masterboard

Masterboard steht für (Druck-)vorlage. In der Mixed-Media-Kunst werden Masterboards erstellt, um schnell weitere, kleinere Werke zu erstellen. Es handelt sich dabei um ein größeres Blatt Papier auf den ein Hintergrund gezaubert wird. Dabei kommen unterschiedlichste Methoden, wie Stempel, Schablonen oder Gelliplate zum Einsatz. Im Anschluss wird die Seite in einzelne Teile geschnitten (Coins, ATCs, etc.) und dann evtl. weiterbehandelt und individualisiert.